Scootertuning Forum - Yamaha Aerox und MBk Nitro Wartung, Tuning und Pflege Tips und Hilfe...
Aerox-Community.de | Scootertuning Forum

WERBUNG

Zurück   Aerox-Community.de | Scootertuning Forum > Other Stuff > Off Topic

Off Topic Für Themen, die in keine der anderen Kategorien passen ist dieses Forum da.
Beiträge werden nicht gezählt!

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 07.02.2011, 20:39   #21
Christian[ac]
Co-Co-Admin
 
Benutzerbild von Christian[ac]
 
Registriert seit: 22.04.2007
Beiträge: 3.527
Renommee-Modifikator: 10
Christian[ac] wird schon bald berühmt werden
Black Swan



http://www.imdb.com/title/tt0947798/

Habe den Film vor einigen Tagen im Kino gesehen, war zum Einen hoch erfreut, mal wieder einen echten Film durch meine eigenen Augen zu sehen, ohne Brille und zum Anderen amüsiert, das dieser in den Kritiken das 3D-Geballer noch haushoch schlagen kann.

Also auch mit entsprechenden Erwartungen bin ich in den Film gegangen, wie schonmal bei einem Darren Aronofsky Film, jedoch, soviel nehme ich vorweg, diesmal war es keine Enttäuschung.

Handlung:
Die aufstrebende Ballerina Nina (Natalie Portman) bekommt die Hauptrolle in der Neuinzenierung von Schwanensee, doch sei sie zu verklemmt um den schwarzen Schwan zu tanzen, sodass der Regisseur ihr rät, sich selbst zu befriedigen um lockerer zu werden, dies unterbindet jedoch ihre totalitäre Mutter, welche ihren vergebenen ehrgeiz eine große Ballerina zu werden, nun auf Nina projeziert und diese damit unter einen verklemmenden Leistungsdruck stellt, auch wenn sie immer behauptet, dieser ginge vom Theater aus. Um sich aus diesen Fesseln zu lösen, begibt sich Nina auf einen selbsterforschenden Trip durch die Nacht mit Lily, einer lasziven Kollegin, auf dem Sex, Drogen und die, von dortan den Film bestimmenden, Halozinationen in ihr Leben treten. Es beginnt ihre Verwandlung zum schwarzen Schwan, sie wird nach und nach lockerer, aber auch psychisch labiler, die Grenze zwischen Realität und Einbildung verschwimmt, bishin zu ihrem großen Tag, der Premiäre.
Beim weißen Schwan, den sie immer beherschte, stürzt sie, woraufhin sie jedoch den schwarzen Schwan tanzt, wie es die Welt noch nie gesehen hat, sie verführt nicht nur den Prinzen, nein das ganze Publikum des Theaters, tosender Beifall, das große Finale...

Kritik:
Der Film recht weit über die Thematik einer Ballerina hinaus, zeigt wie von Aronofsky zu erwarten ungekannte Gründe der menschlichen Psyche und das alles mit der atmosphärischen Spannung eines Thrillers. So findet sich das Motiv des Stückes Schwanensee auch als Motiv des Filmes in Gründzügen wieder, der weiße, zerbrechliche Schwan, der den laziven schwarzen Schwan zur Konkurentin hat und sich, bei dem Versuch, sich dem Bann zu entledigen, selbst zerstört. Diese Äquvalenz der Handlung des Films mit einer imanenten Handlung ist eines der Gütezeichen dieses Film, ebenso das atmosphärische Spiel mit dem Licht, welches in diesem Film, meines erachtens, sehr gut gelingt.
Desweiteren überzeugte mich die Harte, ungeschönte Ausdrucksweise der Protagonisten, der realitätsnah, offene Umgang mit Sexualität und das sehr facettenreich gestalltete Verhältnis zwischen Nina und ihrer Mutter.

Nun jedoch auch etwas negatives, so fehlte mir eine weiterführende Interpretationsgrundlage für die Nagelfeilenhalozination im Krankenhaus, wo meines erachtens, nicht klar ist, ob dieser Zerstörungsakt, wiedereinmal eine von ihr auf andere projezierte selbstzerstörerische Handlung ist, oder eine verzehrt wahrgenommene Realität. Einziger Anhaltspunkt für eine reine Einbildung, ist eine fehlende Verhaftung, oder Erwähnung des Todes von Beth.

Zudem fühlte ich mich etwas für dumm verkauft, dass man es für nötig erachtete Lily schwarze Schwanenflügel auf die Schulterblätter zu tättoowiederen, dass sie den schwarzen Schwan verkörpern soll hätte ich auch so gemerkt, also bitte.

Dennoch ein absolutes Meisterstück und somit:

7,8 von 10 Punkten.

MfG
Christian[ac] ist offline   Mit Zitat antworten


Alt 08.02.2011, 17:17   #22
Eric[ac]
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Eric[ac]
 
Registriert seit: 11.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 141
Renommee-Modifikator: 13
Eric[ac] befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Eric[ac] eine Nachricht über ICQ schicken
The Social Network (2010)

The Social Network (2010)

ImDb Link:

http://www.imdb.com/title/tt1285016/



Plot:
Eine geniale Idee macht den 20-jährigen Harvard-Studenten Mark Zuckerberg im Jahr 2004 zum gefragten Mann. Aus einer Laune heraus gründet er die weltweit erfolgreichste Network Plattform und wird damit innerhalb kürzester Zeit zum Milliardär. Doch auch in seinem unmittelbaren Umfeld hat der unerwartete Ruhm schnell Folgen. Er sieht sich mit Verrat und Betrug konfrontiert und hat bald einige Gerichtsverfahren am Hals.

Du kannst keine 500 Millionen Freunde haben, ohne dir ein paar Feinde zu machen. Overall doch ein interessanter Gedanke oder?
David Fincher (Regisseur) hatte, meiner Meinung nach, schon immer den Stellenwert sich die Themen / Drehbücher auszusuchen anstatt das er Filme macht die die Zuschauer befriedigen. Ja der seltsame Fall des Benjamin Button war mehr der Versuch endlich einen Oscar zu gewinnen. Aber wer kann es ihm vorhalten bei Filmen wie Sieben, Fight Club, the Game und Zodiac? Ich ganz sicher nicht. Fincher hat fast schon ein Privileg die Filme so zu „machen“ wie er will. Und diesen Leichten Filter vor der Linse zu haben wird wohl immer sein Markenzeichen bleiben. Aber erstmal genug zu ihm, kommen wir zum Film.

Ganz ehrlich? Der Film ist super. Ich kann nur sagen das ich von der Ausführung und der Schauspieler überwältigt bin. Wie Eisenberg Zuckerberg spielt ist der Hammer. Nerdy bis zum geht nicht mehr, in sich selbst gezogen, stur, ignorant, gemein und auch beleidigend. Wenn auch nur 10% von dem wahr ist dann kann ich nur sagen, „damn this guy has some Balls“. Wie gesagt, ein riesen Respekt an die Umsetzung. Es gibt sicher hunderter Möglichkeiten diese wahre Geschichte auf die Leinwand zu bringen. Aber keine lässt sie so schön sich drehen und wenden wie Fincher. Keiner sorge, man verliert nicht die Übersicht wie Fight Club und wird am Ende mit einem riesen Twist vom Boden gehauen. Aber alleine die Anfangsszene ist so herrlich ehrlich das man nur noch grinsend da sitzt und sich denkt „fuck geht der ab“. Leider finde ich das Ende leicht unbefriedigend. Ich möchte nichts verraten aber ich bin sehr sehr offen dafür einen Satz der mehr bedeutet als viele davor. In diesem Fall leider leicht unbefriedigend. Aber das kann ich ganz locker verkraften bei so einem Film. Vielleicht bekommt das Ende mehr Tragkraft wenn man ihn nochmal sieht. Abwarten. Fincher Filme sind und bleiben Karrieresteine und verlieren nicht den Hauch an Wirkung über die Jahre. So auch hier.
Wenn ich The Social Network einordnen sollte müsste er sich nach Zodiac und Fight Club mit Platz 3 zufrieden geben.

Für alle die auf Wortgewandte Filme stehen ist dies ein Must See!

Meine Bewertung:

8,5 / 10

Ps: Noch etwas in Sachen Oscar und Best Picture 2011. Ich hoffe, dass Black Swan diesen Preis gewinnt weil ich Stilistisch als auch Dramaturgisch ihn höher einstufe als the Social Network. Hätte Chris keine Review drüber geschrieben hätte ich eine gemacht.
Danke fürs lesen

Geändert von Eric[ac] (06.05.2011 um 17:42 Uhr)
Eric[ac] ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2011, 13:59   #23
@@NitroFevER@@
DSSC-Fahrer / 77ccm Aerox
 
Registriert seit: 08.12.2008
Ort: Kiel-Friedrichsort
Beiträge: 23
Images: 1
Renommee-Modifikator: 0
@@NitroFevER@@ befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
@@NitroFevER@@ eine Nachricht über ICQ schicken
hi ihr ersma danke an eric das ich hierrauf aufmerksam gemacht wurde ;)
sind beide wohl kleien filmm Junk´s ;)

also aus dem neueren Kino lauf habe ich ein fav und zwar :

TAKERS


Lurze einleitung :

Gordon Jennings ist der clevere Kopf einer Kriminellenbande. Deren Mitglieder, bestehend aus den Brüdern Jesse und Jake sowie John und dem tätowierten A.J., haben nicht nur ein Faible fürs Drehen gefährlicher Dinger, sondern auch für schicke Autos, elegante Anzüge und eng bekleideten Frauen. Doch als der ehemalige Kollege Ghost aus dem Knast kommt und ihnen einen verlockenden Plan offeriert, beginnen die Schwierigkeiten.

Regie: John Luessenhop | Schauspieler: Chris Brown,Hayden Christensen,Matt Dillon,Michael Ealy,Idris Elba,Steve Harris Paul Walker <----kennt jeder schauspieler aus the fast and the furious


die handlung des filmes finde ich sehr gut ,es wird ausführlich erklärt und der anfang des filmes ist mit einer typischen--> jump in Action zu anfang
film an--> action da ;)

hier für euch éxtra den Trailer in HD ausm netz gesucht
__________________
Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Belustigung

Geändert von @@NitroFevER@@ (12.02.2011 um 14:01 Uhr)
@@NitroFevER@@ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.03.2011, 00:35   #24
Eric[ac]
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Eric[ac]
 
Registriert seit: 11.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 141
Renommee-Modifikator: 13
Eric[ac] befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Eric[ac] eine Nachricht über ICQ schicken
Tron Legacy 2010



imDb Link

Handlung:
Ganze 25 Jahre war Kevin Flynn in der Welt seines revolutionären Computerspiels TRON gefangen. Nun trifft er überraschend seinen Sohn Sam. Das Technikgenie wurde selbst in die Welt gezogen, nachdem er jahrzehntelang das Verschwinden seines Vaters zu erklären versuchte. An der Seite von Kevins treuer Gefährtin Quorra macht sich das Trio auf, einen Weg aus der visuell beeindruckenden Welt zu finden, die sich schon bald als viel intelligenter und gefährlicher entpuppt, als zunächst angenommen.

Meine Review

Ich muss vorab sagen das ich nicht super gespannt auf deinen Wiederaufleben des „Kult-Filmes“ der 80er war. Ganz einfach aus dem Grund weil sich einfach nicht Namenhafte Leute dort hinter gehangen haben um dieses Projekt zu etwas wirklich interessanten und letztendlich überzeugenden zu machen. Aber wie in so vielen Dingen kann man ja mal einfach anfangen zu schauen, mit offenen und ehrlichen Blickwinkel. Und das tat ich dann auch.
Ich möchte garnicht kleinlich klingen und nun Stellen / Szenen auseinander nehmen. Das wäre nicht fair. Nicht für diese Art von Film. Der Film hat alles im allem Spaß gemacht zu schauen. Und das ist es doch was zählt. Eine gute Zeit zu haben.
Aber um wirklich in meine Filmsammlung aufgenommen zu werden bedarf es etwas mehr als das. Der Film hat zwei große Probleme und eine Sache die diese fast vollständig ausgleicht. Worum es sich bei letzterem handelt erkläre ich später. Problem eins ist ganz klar das pasting. Die Geschwindigkeit / Abstimmung zwischen Aktion und Storytelling. In fast jedem guten Film verliert man das Gefühl für Raum und Zeit. Man blendet sein Umfeld aus und merkt garnicht das der Film über 2 Stunden geht. Dies ist hier ganz sicher nicht der Fall. Wird man von Aktion in den Sitz gepresst, so wird man im nächsten Moment Häppchen für Häppchen mit Inhalt gefüttert. Was mir ganz klar zu pfade war. Auch der Schnitt hilft da wenig. Stellenweise ist wirklich gut abgestimmt. Und dann wieder merkt man das das Studio sich durch Tonnen von CGI Datenmengen quälen musste. Da ist es klar das der Feinschliff auf der Strecke bleibt.
Problem 2 ist ganz klar die Story. Kommt auch nur der Hauch von Interesse oder einer Idee die sowas wie Potenzial entwickeln könnte auf, wird sie im nächsten Moment zerschmettert wie einer der Spielgegner im Film. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte schon gefallen. Aber wirklich einprägsam war sie nicht. In speziellen spreche ich da auf das Ende bzw. das Ziel an. Es wird klar gemacht, dass auch der Clu den Ausgang sucht mit einem sehr sehr gewaltigen Gedanken. Nun wird man zu Beginn „digitalisiert“ sodass man quasi die „echte Welt“ übertragen in „the Grid“ sieht. Wäre es nicht spektakulär gewesen zu sehen wie Clu und die Arme einen Fuß in die echte Welt setzt, die Sonne sieht, sich umschauen um für einen Bruchteil einer Sekunde zu realisieren das es mehr gibt als 1-sen und 0-len um dann von Flynn und Sam zurück verbannt zu werden? Naja vielleicht ging es nur mir so. Aber darauf läuft der Film nicht hinaus.
Nun der große plus Punkt. Die Musik! Für alle Elektro fans sollte dieser Soundtrack ein Muss sein. Selbst ich komme nicht drum rum diese Musik zum Teil auf meinem Mp3 Player zu haben.
Für mich einer der Filme die man aus Hype Gründen gesehen haben sollte und jeder sich seine Gedanken zu machen kann. Er kommt für mich nicht sonderlich weit, jedoch wesentlich weiter als wenn Musik und so manche CGI Stelle nicht da gewesen wäre.

Achja. Und die Performance von so manchem Schauspieler hat mich stellenweise echt überrascht. Im Speziellen Castor / Zuse.

Alles im allem gebe ich Tron Legacy:

6,4 / 10 Punkte


Würde ich ihn mir wieder angucken? Ja, aber Green Hornet würde ich ihm trotzdem locker vorziehen. Vielleicht schreibe ich dazu auch bald mal eine Review

Machts gut
Eric[ac] ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.03.2011, 15:13   #25
Eric[ac]
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Eric[ac]
 
Registriert seit: 11.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 141
Renommee-Modifikator: 13
Eric[ac] befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Eric[ac] eine Nachricht über ICQ schicken
Walk the Line 2005



ImDb Link

Plot:

Noch vor seinem 30. Lebensjahr schrieb Johnny Cash Musikgeschichte. Sein Privatleben ist hingegen geprägt von Tragödien und Rückschlagen, da er nach dem Tod seines Bruders vom Vater missachtet wird und seine erste Ehe gegen die Wand fährt. In der Sängerin June Carter findet er schließlich die Liebe seines Lebens, die ihn aber nicht vor einem Absturz bewahren kann.


Zu aller erst, Walk the Line ist ein Bio-Pic des Country Sängers Johnny Cash. Wer an diesem Punkt schon kein Interesse hat sollte sich diesen Film nicht anschauen. Es ist definitiv nichts für jeder man. Mit Biographien ist es für mich persönlich sehr sehr schwer das richtige Mittelmaß zwischen Drama / Unterhaltung und Realismus zu halten. Vor allem im Hinblick das diese Art von Filme ganz klar geschaffen werden um Oscar reife Darsteller zu formen. So auch hier nicht anders. Joaquin Phoenix ist jemand den ich immer im Auge halte weil er weiß was er für Rollen spielen will. Und als Johnny wird er seiner damaligen Nominierung mehr als gerecht. Wer einen geilen Thriller / Actionfilm mit ihm sehen will, dem empfehle ich Helden der Nacht.
Und ich muss sogar gestehen das mir Reese Witherspoon meine damaligen leichten Empörungs-Anfälle für den Gewinn des Oscars mit einer tollen Darstellung wieder gut gemacht hat.

Es handelt sich hierbei um ein Drama und deshalb möchte ich garnicht so weit auf die Handlung und den Verlauf eingehen. Wiegesagt brauch man dafür halt ein gewisses Grundinteresse. Also versuche ich diesen Film anhand von ein paar wichtigen Punkten für mich eine Bewertung zu geben.

Performance: Bis auf ein paar ganz kleine Aussetzer durchgehend überzeugend und vorallem Packend. Was mich als Zuschauer definitiv durch den Film zieht und ihn bis zum Ende schauen lässt.
Echtheit: Wer auf Autos aus den 50er-60er steht kommt hier voll auf seine Kosten. Sogar anhand der Einrichtung kann man sehen das man im Film 3 Jahre weiter gekommen ist.
Story: Es ist leider keine Geschichte die sich Wendet und dreht, Twists hat und einen mit einem überraschenden Ende da stehen lässt. Deshalb für mich etwas trocken.
Länge: Ich muss dazu sagen das ich die Extendet Version gesehen habe. Aber trotzdem ist der Film auch in der normal Fassung etwas zu lang. Herr der Ringe Nehmer qualitäten werden hier wieder benötigt.
Alles im allen eben eine Biographie. Entweder man steht drauf oder eben nicht.
Als Zuschauer darf man sich nun etwas mehr wissend über das Leben des Johnny Cash benennen und wird mit einigen tollen Aufnahmen belohnt.
Ich empfehle diesen Film nur den Zuschauern denen Filme wie: Ali, der letzte König von Schweden oder auch the Kings Speech gefallen. Für alle anderen besser finger weg lassen… sorry

Daher

7,4 / 10 Punkte
Eric[ac] ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2011, 12:47   #26
Eric[ac]
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Eric[ac]
 
Registriert seit: 11.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 141
Renommee-Modifikator: 13
Eric[ac] befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Eric[ac] eine Nachricht über ICQ schicken
Wer ist Hanna? (2011)



ImDb Link: http://www.imdb.com/title/tt0993842/

Plot:
Hanna ist zwar noch ein Teenager, aber unterscheidet sich stark von anderen jungen Mädchen ihres Alters: Sie verfügt bereits über die Stärke, Ausdauer und Fähigkeiten eines Soldaten. Ihr Vater, ein ehemaliger CIA-Agent, hat sie in der Wildnis von Finnland großgezogen und alles daran gesetzt, sie durch jahrelanges Training zu einer perfekten Killerin zu machen. Auf dem Weg zum Erwachsenwerden erfährt Hannas Leben einen dramatischen Wendepunkt, als ihr Vater sie auf eine Mission hinaus in die Welt schickt. Heimlich reist sie quer durch Europa. Dabei muss sie Agenten entwischen, die eine skrupellose Geheimdienstleiterin, die selbst einige Geheimnisse zu verbergen hat, auf Hanna angesetzt hat. Als sie sich ihrer ultimativen Zielperson nähert, wird Hanna plötzlich mit verblüffenden Enthüllungen über ihre eigene Existenz und unerwarteten Fragen über ihre Menschlichkeit konfrontiert.



Ich hatte die Möglichkeit Hanna (Dank Sneakpreview) zusehen der in Deutschland erst am 26.5.2011 in die Kinos kommt. Somit hier meine ersten Eindrücke was euch erwarten wird.

Wer den Plot gelesen hat wird absolut verstehen was er zu erwarten hat. Wer aber glaubt dies gleicht einer gradlinien Story like Hitman oder sonstige Auftragskiller-Storys wird sich umschauen was ihm geboten wird.
Kein wunder wenn Joe Wright seine Finger im spiel hat der mit fesselnde Dramen wie Abbitte (an dieser stelle eine absolut sehenswerte empfehlung. top Drama!) schon von sich hat aufmerksam hat machen können. Hanna schwangt zwischen beeindruckender Aktion, tolle Kamerafahrten, unglaublich beeindruckender Soundtrack (von Chemical Btothers) und fast schon Art-House Aufnahmen die einen vergessen lassen das man dort grade einer jungen Frau folgt die nur zum Töten ausgebildelt wurde.

Wo der Film etwas Erwartungen und Sichtweisen enttäuscht oder einfach nicht vollkommen ausfüllen kann ist einfach was man für eine Messege mitnehmen kann. Dies bleibt einem vollkommen selbst überlassen. Daher ist es wenig verwundernswert das Kinobesucher mit einem "War doch ganz gut" den Saal verlassen haben ohne groß mit einer Punshline noch Nachwirkungen zu erfahren. Wiegesagt, dies ist einer dieser Filme wo man mit rausnimmt was man für sich erfahren hat, und nicht mit auf den Weg gegeben bekommen hat.

Aber trotzdem, wer nicht zuviel in diese Art von Film sehen mag kommt vollkommen auf seine Kosten. 3-4 Aktion Szenen sind mehr als wow und von einem Regieseur der durch Dramen bisher von sich hat reden lassen so nicht zu erwarten war. Zudem untersetzt die Musik die Spannung so gut das einem der Puls mit hoch schießt wenn Hanna um ihr Leben rennt.



Ich kann die Bluray kaum abwarten weil 2-3 Sets eine so geile Atmusphere zu bieten hatte das man sie in jedem Detail nochmal und nochmal sehen möchte.

Alles im allem ein Film der für Publikum die Neues nicht abgeneigt sind, langsame Stellen gut überbrücken können und auf packende Soundtracks stehen.

Meine Rating....

7,4 / 10

Mehr ist für mich einfach nicht drin weil ich mir einfach gewünscht hab mich mehr in dem Geschehen zu fühlen was aber nicht vollkommen aufging....
Wohl leider mit zu hohen Erwartungen in den Film gegangen...

Hoffe es hat euch gefallen....

Grüße

Ps: Arbeite nebenbei an einer lange Review von The Town (2010)


Gespannt bleiben :)
Eric[ac] ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2012, 23:41   #27
Eric[ac]
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Eric[ac]
 
Registriert seit: 11.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 141
Renommee-Modifikator: 13
Eric[ac] befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Eric[ac] eine Nachricht über ICQ schicken
Brick Movie Review




ImDb Link: http://www.imdb.com/title/tt0393109/


Einen Film einfach und direkt zu halten ist einfach. Einen Film zu-ver-komplizieren auch. Aber eine packende Personenbezogene Kriminalgeschichte zu schreiben ist alles andere als das. Wer Filme wie Reservoir Dogs, Rock ´n´Rolla oder sogar Memento kennt wird wissen was ich meine. Was ist also dieser Film „Brick“? Eigentlich muss dies jeder für sich selbst heraus finden denn einfach ist dieser Film ganz sicher nicht. Ich beschreibe ihn mal so.

Man nehme:

Eine 3 Fragezeichen Grundidee

Bringe dies ganz in einen sehr realistischen Kontext

Orientiere sich dabei an den großen Vorbildern wie oben beschrieben

spiele ein wenig mit richtig genialer Film-Trick-Technik rum

Und raus kommt Brick





Handlung:

Brendan Frye (Joseph Gordon-Levitt) ist Einzelgänger aus Überzeugung an seiner Highschool in Südkalifornien. Ein einziger Anruf reicht aus, seine sauber geordnete Welt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Seine Ex-Freundin Emily bittet verzweifelt um Hilfe – und verschwindet dann spurlos vom Erdboden. Mit Hilfe seines einzigen Freundes The Brain (Matt O'Leary) begibt sich Brendan auf die Suche.

Er taucht ein in die ihm fremde Welt der Highschool, ihrer Cliquen, Typen und Rituale. Immer weiter, immer tiefer, begleitet von heißen Mädels, denen man nicht trauen kann, und schweren Jungs, die es auf ihn abgesehen haben, immer angetrieben von den tiefen Gefühlen für Emily, die er nicht vergessen kann. Doch erst, als er dem geheimnisvollen Strippenzieher The Pin (Lukas Haas) gegenübersteht, kommt er dem Geheimnis auf die Spur. Es lässt ihn das Blut in den Adern gefrieren...





Ich mag euch nicht zuviel verraten. Aber dieser Film hat mehr Twists und Turnes als Memento oder Inception. Oder sagen wir anders. Bessere. Für mich ist es nicht ganz so leicht die Balance zu finden zwischen „zuviel erklärt bekommen“ und „im dunklen stehen gelassen zu werden“. Ich denke so geht es vielen. Hier ist es etwas anders. Jeder wird mitdenken und seine Ideen haben. Aber die Geschichte ist so gestrickt das sie zu verfolgen immer erwartet das ihr einen ganz kleinen Schritt hinter Brendan bleibt.

Dieser Schüler ermitteln Style gibt dem ganzen dann noch so seinem ganz anderen Charme. Ich kann es eigentlich nicht anders sagen als das ihn jeder mal ausprobieren sollte zu schauen.

Für mich persönlich eine echte Alternative wenn man sich nicht entscheiden kann ob man Zodiac, das Schweigen der Lämmer oder Prestige schauen soll. Eigentlich sogar noch viel mehr als das weil es genau eben so ein Film nicht ist. Dies ist nicht Mainstream, 1000 Explosionen oder millionen CGI Effects in einem Film zusammengepackt. Dies ist einfach geiles Storytelling.

Ich kann also gerne schreiben, einer der besten Filme die ich in letzter Zeit gesehen habe. Bestellt euch den wenn ihr mal 6 oder 7 Euro zuviel habt über Amazon.


8,4 / 10


Ps: The Town werde ich nochmal aufarbeiten und meine Review zuende schreiben. Keine Sorge.

Hoffe ihr konntet was mitnehmen vom lesen.

Geändert von Eric[ac] (06.05.2012 um 12:40 Uhr)
Eric[ac] ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2012, 12:39   #28
Eric[ac]
Super-Moderator
 
Benutzerbild von Eric[ac]
 
Registriert seit: 11.05.2007
Ort: Köln
Beiträge: 141
Renommee-Modifikator: 13
Eric[ac] befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Eric[ac] eine Nachricht über ICQ schicken
The Descendants Movie Review



Hier zum ImdB Link

Plot:

Matt King hat als Anwalt gut verdient und lebt mit seiner Familie auf Hawaii, wo er ein Stück Land besitzt. Doch genau dieses Land ist begehrt - von mehreren Seiten wird er zum Verkauf gedrängt. Als dann auch noch seine Frau bei einem Bootsunfall schwer verletzt wird und ins Koma fällt, muss Matt mit seinen beiden Töchtern alleine zurechtkommen. Doch das Verhältnis zur altklugen Scottie und der frisch aus dem Entzug kommenden Alex ist schwieriger, als der Familienvater dachte.

Hier also Mr Clooney George´s versuch bei den Oscars 2012 etwas abzuräumen.
Ich habe den Film erst kürzlich gesehen und kann daher nur Rückblickend beurteilen ob der Nichtgewinn in den Kategorien verdient oder unverdient war.

Zunächst ein paar Dinge die mir gut gefallen haben.

Hinter jedem wirklich guten Film steckt eine gute Idee, ein Ansatz, etwas was man versucht dem Zuschauer mitzuteilen und zu übertragen. Dieser Film hat ein gutes Rezept, eine Idee und selten gesehene konstellation von Charakteren.

Das Hawaii Setting zählt genauso zu den Dingen die den Film einfach ein bischen "Anders" da stehen lassen. Zudem es nicht nur das Land ist sondern auch die Verantwortung die Matt damit zu tragen hat. Warum dies leider nicht ohne Kritik bleibt komme ich später zu.

Die beiden Töchter Alex und Scottie stehlen Clooney fast die Show. Da muss der in die Jahre gekommene Hollywood Star sich ganzschön reinhängen. Tolle Dialoge welch ein jeder wirklich bewandniss hat. Kein Sinnloses blabla.


Wie ihr schon merkt. Eigentlich spricht doch alles für einen super Film.
Viele sehen dies auch so an. Und ich kann das zu einem gewissen Teil auch verstehen. Nur fehlt es mir hier und da ein wenig an Tiefe.



Zu den nicht so tollen Momenten

Die Geschichte, die eigentlich sehr kompakt und in sich geschlossen wirkt mit ihren Problemen, wird im Verlauf des Films sehr sehr auf die Probe gestellt. Ich glaube ich verrate nicht zuviel wenn ich sagen das Matt herraus bekommt das seine Frau ihn Betrogen hat. Neben der nun im sterben liegenden Ehefrau sucht Matt den Mann mit dem seine Frau ihm fremdgegagen ist. Das dies zum Leitfaden im Film wird möchte ich ihm garnicht böse ankreiden, aber das dies geschehen Muss damit das Ende mehr aufsehen erregt (der Twist sozusagen ohne Matt´s handeln nicht so heftig wäre) stellt den Zuschauer schon vor eine entscheidung. Entweder man mag es, oder man mag es nicht.
Bei mir ist letzteres der Fall.

Ich hätte mir von dem Film einfach mehr Tiefe erwartet. Ich bin ein riesen großer Fan von Up in the Air. Wer diesen Film noch nicht gesehen hat sollte das mal tun. Ganz großes Kino.

The Descendants hatte mehr Potenzial als Up in the Air, landet aber bei mir weit unter meinen Erwartungen.

Schaut ihn euch an wenn ihr einen guten Clooney Film sucht. Egal welcher von beiden. Jeder wird bei beiden etwas finden was ihm gefällt. Für mich ist nur dieser Film nicht die Nr1 von Mr Clooney

Deshalb von mir:

7,2 / 10

Hoffe es hat euch ein bischen gefallen

grüße
Eric[ac] ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.05.2012, 18:16   #29
Christian[ac]
Co-Co-Admin
 
Benutzerbild von Christian[ac]
 
Registriert seit: 22.04.2007
Beiträge: 3.527
Renommee-Modifikator: 10
Christian[ac] wird schon bald berühmt werden
Verblendung 2011

http://www.imdb.de/title/tt1568346/


Ich habe hier absichtlich das Cover der englischen Originalfassung gewählt, da ich den Titel wesentlich besser finde.

Kurz zum Plot:
Nach einem verlorenen Prozess gegen einen Wirtschaftsboss muss der Journalist Mikael Blomkvist die Segel streichen. Sein Ruf ist zerstört und damit auch das Magazin bei dem er Arbeitet und mit dessen Redakteurin er eine Affäre hat.
An diesem Tiefpunkt in seinem Leben tritt der Industriemogul Henrik Vanger in sein Leben, mit einer ganz speziellen Aufgabe. Vor vielen Jahren ist seine Nichte Harriet spurlos verschwunden, Mikael soll ihren Mörder nun aufspüren, der, da da Mädchen bei einer Familenfeier verschwunden ist, nur aus der Familie Vanger kommen kann. Im Laufe seiner Ermitlungen schließt sich Blomkvist dann mit der jungen Hackerin Lisbeth Salander zusammen, und es kommt unerwartetes zu Tage.


Dieser Film stellt etwas in der aktuellen Filmgeschichte seltenes dar. Ein Hollywood-Remake eines eigentlich schon guten Filmes, welches es doch tatsächlich schafft, nocht deutlich besser zu sein und das auch noch bei einer Bestsellerverfilmung. Dieser Film wird in erster Linie durch eine großartige Atmosphäre und perfekt in ihre Rollen passende Schauspieler getragen. Die Handlung ist gut, jedoch etwas vorhersehbar durch den einzigen wirklichen Schnitzer den sich das Team um Fincher erlaubt hat: Von allen möglich Verdächtigen ist nur der Täter mit einem Top-Schauspieler besetzt.

Daniel Craig gibt in diesem Film, nachdem ich ihn eigentlich schon als ewigen Actionschauspieler gesehen habe, einen würdigen Charakterschauspieler. Aber wie auch Frank Tausch sagte, wird er von Patricia Rooney Mara in diesem Film "an die Wand gespielt, lässt es aber auch mit sich machen" was dem Film wirklich gut tut.
Gerade die Beziehung zwischen den Beiden und der unglaublich interessante und tiefgründig gezeichnete Charakter der Lisbeth Salander machen diesen Film so sehenswert.

Die Oscar-Nominierung für Mara war hier das mindeste, in meinen Augen wäre auch die Statue verdient gewesen.

Von mir gibt es 8,5/10Punkten.
MfG
Christian[ac] ist offline   Mit Zitat antworten
Antwort

Stichworte
movie, review, thread

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Werbung | AGB
Partner: Scooter Tuning | Rollertuning Infos | 4takter Scooter Tuning Forum | 4takter Info Portal | 4takter Tuning-Shop


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 21:38 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.3 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2019, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS